Eine norwegische Legende beschreibt die Norwegische Waldkatze als ein geheimnisvolles verzaubertes Tier, und vielleicht wirkt keine andere Katzenrasse so wild und so sehr wie ein nur zeitweiliger Besucher am häuslichen Herd wie diese. Obwohl sie tatsächlich nicht wilder ist als die Maine Coon, der sie ähnlich sieht, handelt es sich doch um eine natürliche Rasse, die robust, ausdauernd und dem kalten skandinavischen Winter gut angepasst ist. Das auffälligste Merkmal dieser Anpassung ist das Doppelfell der Norwegischen Waldkatze, das Wind und Schnee fernhält, die Wärme speichert und nach einer Durchnässung in etwa fünfzehn Minuten trocknet.



"Wegies" lieben den Menschen und können sehr viel Zuneigung verlangen, dafür belohnen sie ihn mit ihrer intelligenten freundlichen und spielfreudigen Gesellschaft. Gewöhnt an das Leben im Freien, wo sie geschickte, rasche Jäger sind, können sie sich trotzdem völlig zufrieden an das Leben im Haus anpassen, solange man ihnen genug Raum bietet.


Deshalb entschieden wir uns vor ca. 15 Jahren für unsere erste Norwegische Waldkatze.
Diese Entscheidung haben wir keine Minute bereut.

Zuerst konnten wir unseren Katzen eine Wohnung mit gesichertem Balkon bieten. Einige Jahre später zogen wir in unser Haus mit gesicherter Terrasse. Das fanden unsere Katzen natürlich auch nicht schlecht. Wie es sich für einen Katzenbesitzer (oder besser noch Personal der Katze) gehört, versucht man immer noch etwas besser zu machen. Ungesicherter Freigang kam für uns nicht in Frage. Also haben wir als Lösung ein Freigehege geschaffen.